Unsere Schafe
Minischafe
Diese kleinen und fleißigen Schäfchen sind einfach nur zum liebhaben. Auf unserm Bauernhof pflegen diese Ouessant-Schafe die kleineren Weidefächen rund um den Hof. Normal kommen diese kleinen Wollknäuel mit sehr wenig aus. Über ein kleines Brot freuen sie sich sehr und werden damit schnell zutraulich.
Leider bekommt diese kleine Schafrasse nur einmal im Jahr ein Lamm, somit kann man diese Rasse nicht sehr schnell vermehren.
Das Ouessant-Schaf, auch Bretonisches Zwergschaf (internationale Bezeichnung Ushant), ist die kleinste Schafrasse Europas. Es stammt ursprünglich von der Ile d’Ouessant, einer 15,6 km² großen, baumlosen, französischen Atlantikinsel. (Quelle:Wikipedia)
Galerie - Minischafe - Ouessant
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Unsere großen Schafe
Neben den Minischafen haben wir hauptsächlich die großen Fleischschafrassen. Diese Schafe sind die meiste Zeit im Jahr draußen, bei sehr schlechtem Wetter im Winter kommen die Schafe in den Stall am Hof.
Die großen Schafe
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Ostfriesisches Milchschaf
Das Ostfriesische Milchschaf ist ein sehr anpassungsfähiges in Ostfriesland gezüchtetes Schaf, welches aufgrund seiner vielseitigen Nutzungseigenschaften gerade für kleine Höfe geeignet ist. In größeren Beständen ist es eher selten. Es ist fast die einzig rentable Art in der deutschen Milchschafhaltung und hat sich inzwischen auch im deutschen Binnenland bewährt. Die Muttertiere bringen gewöhnlich schon im Alter von einem Jahr die ersten Lämmer zur Welt. Es zeichnet sich besonders durch seine Frühreife und hohe Fruchtbarkeit aus, Einzelgeburten sind selten.
Das Ostfriesische Milchschaf erreicht ein Lebendgewicht bis circa 70 Kilogramm. Es liefert jährlich durchschnittlich 6 kg weiße, lange, kräftige Wolle und 400-500 kg Milch mit einem Fettgehalt von 5-6 Prozent, aus der hauptsächlich Milchspeisen, Butter und Käse hergestellt werden.
Bezeichnungen des Schafes
Das männliche Tier nennt man „Bock“ oder „Widder“, das weibliche wird als „Mutterschaf“, „Au“ oder „Aue“ bezeichnet. Jungschafe werden nicht nur als Lamm sondern auch als Jährling bezeichnet. Schafe erreichen ein Alter von zehn bis zwölf, höchstens 20 Jahren. Das Schaf wird außerdem nach Alter und Geschlecht unterschieden in:Lamm: nicht älter als ein Jahr. Milchlamm: mindestens acht Wochen alt, aber nicht älter als sechs Monate. Sehr helles Fleisch. Mastlamm: bis zu einem Jahr. Fleisch ist dunkelrosa und nur leicht mit Fett durchwachsen. Hammel (Schöps): das männliche, kastrierte über ein Jahr alte Tier sowie weibliche Tiere, die noch nicht gelammt haben. Hammelfleisch ist kräftig im Geschmack, dunkelrot, fest und deutlich marmoriert. Schaf, weiblich: über ein Jahr alt. Mit „Schaf“ ist meistens das „Mutterschaf“ gemeint, das zur Zucht eingesetzt wird. Bock, männlich: nicht kastriert, älter als ein Jahr. Fleisch hat sehr strengen Geschmack, teilweise trotzdem beliebt. Geschichte des Schafes als Haustier
Schafe gehören zu den ältesten Haustieren. Schafe sind robuste und genügsame Tiere: Das macht sie anpassungsfähig in Bezug auf klimatische Bedingungen und Nahrungsangebot.
Das Schaf hatte eine fundamentale Bedeutung in den alten Wirtschaftssystemen und diente lebendig als Lieferant von Milch für Milchprodukte wie Joghurt, Kefir und Schafkäse sowie Wolle, als Schlachttier als Fleischquelle. Sie liefern auch das Rohmaterial für zum Beispiel Leim, Kerzen und Seife (Talg), kosmetische Produkte; ihr Darm wird zum Bespannen von Tennisschlägern verwendet, zur Herstellung von Saitlingen. In der Medizin wurde er als Garn zum Vernähen von Wunden benutzt. und nicht zu vergessen: der Dünger.
Heutige Nutzung
In Europa werden überwiegend intensiv genutzte Rassen gehalten, die der Fleischerzeugung dienen. Die Lämmermast ist damit der wichtigste Zweig der Schafhaltung.
In Deutschland werden die extensiven Schafrassen zur Landschaftspflege eingesetzt. Sie erhält Grünflächen oder Landschaftsformen wie die Heide in ihrer Form und Funktion. Ohne die Schafe würden diese Landschaften versteppen und verwalden. Eine besondere Funktion besitzen Schafe beim Schutz von Deichen. Nicht nur verhindern sie eine Versteppung, durch ihren Tritt festigen sie den Untergrund und leisten einen direkten Beitrag gegen einen möglichen Dammbruch.
Der Menstruationszyklus des weiblichen Tieres kann asaisonal oder saisonal sein. Die Saison (Brunstzeit) der Schafe liegt im Herbst. Schafe asaisonaler Rassen sind das ganze Jahr über im Rahmen der Zyklen empfängnisbereit. Sie durchlaufen einen Zyklus von 21 Tagen und sind dabei während drei Tagen empfangsfähig. Die Tragezeit der Schafe beträgt ca. 5 Monate (durchschnittlich 150 Tage). Zwischen den einzelnen Rassen variiert die Tragezeit leicht.



































